Erklärt
Betriebswirtschaftliche Kennzahl
Verdichtete Messgröße, etwa aus Bilanz oder GuV, die Zustand und Entwicklung eines Unternehmens in einem Wert sichtbar macht.
Eine Kennzahl verdichtet komplexe Zahlen auf einen aussagekräftigen Vergleichswert. Beispiele sind die Eigenkapitalquote, die Umsatzrentabilität oder Liquiditätsgrade, die sich aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung berechnen lassen. Kennzahlen sind nur dann verlässlich, wenn Zeitraum und Vergleichsbasis klar definiert sind.
Im Controlling dienen Kennzahlen als Steuerungsinstrumente. Eine einzelne Zahl ersetzt jedoch nicht die Analyse: Erst die Veränderung über Monate oder der Vergleich mit Wettbewerbern zeigt, ob ein Wert gut oder schlecht ist. Legen Sie wenige, klar definierte Kennzahlen fest und berechnen Sie diese stets einheitlich. Eine gute Kennzahl ist zudem eindeutig definiert, damit alle Beteiligten dieselbe Berechnung zugrunde legen.
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