Erklärt
Gefährdungsbeurteilung
Systematische Ermittlung der Gefährdungen an Arbeitsplätzen mit Ableitung und Dokumentation geeigneter Schutzmaßnahmen.
Die Gefährdungsbeurteilung ist das zentrale Instrument des Arbeitsschutzes. Der Arbeitgeber ermittelt, welche Gefährdungen an Arbeitsplätzen bestehen, bewertet sie und legt Schutzmaßnahmen fest. Die Ergebnisse werden dokumentiert und bei Veränderungen aktualisiert, damit das Dokument den tatsächlichen Zustand abbildet.
Für Technikerinnen und Techniker ist die Gefährdungsbeurteilung ein praktisches Werkzeug, wenn Maschinen, Arbeitsstoffe oder Abläufe geändert werden. Eine kurze Liste der Tätigkeiten, der möglichen Gefährdungen und der getroffenen Maßnahmen reicht oft aus, um Lücken früh zu erkennen. Sie berücksichtigt auch psychische Belastungen und Arbeitsmittel, nicht nur offensichtliche Unfallquellen. Gerade deshalb lohnt sich eine Beteiligung der Beschäftigten bei der Erhebung.
Ähnliche Stichwörter
- ArbeitsschutzGesamtheit der Maßnahmen zum Schutz von Beschäftigten vor Gefährdungen am Arbeitsplatz, technisch, organisatorisch und persönlich.
- ProdukthaftungHaftung des Herstellers für Personen- und Sachschäden, die durch ein fehlerhaftes Produkt entstehen, meist unabhängig von einem nachgewiesenen Verschulden.
- InstandhaltungMaßnahmen zur Erhaltung und Wiederherstellung des Sollzustands technischer Anlagen, unterteilt in Wartung, Inspektion, Instandsetzung und Verbesserung.