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Erklärt

Handlungsspezifische Qualifikationen

Schriftliche Situationsaufgabe über vier Handlungsbereiche, die betriebliche Entscheidungen aus der Praxis simuliert.

Die handlungsspezifischen Qualifikationen werden als Situationsaufgabe schriftlich bearbeitet und dauern je nach Aufgabenstellung 240 bis 300 Minuten. Sie decken vier Handlungsbereiche ab: Absatz-, Materialwirtschaft und Logistik; Produktionsplanung, -steuerung und -kontrolle; Qualitäts- und Umweltmanagement sowie Arbeitsschutz; Führung und Zusammenarbeit. Dieser Prüfungsteil geht mit 45 Prozent in die Gesamtnote ein und hat damit das größte Gewicht.

Die Aufgabe beschreibt einen betrieblichen Ausgangsfall, aus dem Maßnahmen abzuleiten sind. Gute Antworten nennen zuerst die Entscheidung, danach die Begründung mit Zahlen aus dem Fall und die Folgen für Kosten, Termine und Mitarbeitende. Wer die Situationsaufgabe nur als Wissenstest begreift, verschenkt Punkte, weil die Bewertung auch das strukturierte Vorgehen prüft.

Ähnliche Stichwörter

  • SituationsaufgabeSchriftliche Prüfungsform der handlungsspezifischen Qualifikationen, die einen betrieblichen Fall vorgibt und begründete Lösungswege verlangt.
  • Produktionsplanung und -steuerungPlanung, Steuerung und Überwachung der Produktion, von der Bedarfsplanung über die Terminierung bis zur Kapazitätsabstimmung.
  • QualitätsmanagementAlle organisatorischen Maßnahmen, mit denen ein Unternehmen Qualitätsziele plant, steuert, überwacht und verbessert.
  • ArbeitsschutzGesamtheit der Maßnahmen zum Schutz von Beschäftigten vor Gefährdungen am Arbeitsplatz, technisch, organisatorisch und persönlich.